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Glutamat

Andere Namen: Glutaminat, Glutamin

Andere Sprachen:
Chinesisch : Mei chen, Ve-tsin
Englisch : Monosodium Glutamate (M.S.G.) Taste powder
Französisch : Glutamate de soude
Japanisch : Ajinomoto

Beschreibung

Aussehen: Farbloses, feinkristallines Pulver.

Verbreitung:
Wird überall auf der Welt synthetisch (aus Zuckerrüben) hergestellt.

Geschichte:
Wurde im vorigen Jahrhundert von dem deutschen Chemiker von Ritthausen entdeckt; es wird seit Beginn dieses Jahrhunderts im Fernen Osten verwendet.

Wirkstoffe:
Mononatriumglutamat. Es bewirkt, daß die Geschmackspapillen auf der Zunge erweitert werden.

Verwendung

Gesundheit:
Mittel gegen Konzentrationsschwäche.
Vorsicht: Größere Mengen können Herzklopfen und Schwindelgefühl erzeugen; längerer Gebrauch kann die Leber schädigen. Manche Menschen entwickeln eine Allergie gegen G.; man spricht dann vom „Chinarestaurant-Syndrom“.

Gebrauch:
Verwendungs- und Handelsform: Kristallines Pulver.
Geschmack: Glutamat hat keinen Eigengeschmack, verstärkt jedoch den Geschmack nichtsüßer Speisen.
Glutamat wird erst gegen Ende des Kochvorganges zugefügt.

In der Küche:
In der asiatischen Küche (und in den hiesigen China-Restaurants) häufig verwendet.
Sonst bei uns in Brühwürfeln und Fertiggerichten.
Glutamat ist die Basis von „Fondor“ und „Aromat“, die als Würzmittel angeboten werden.

Hinweis:
Da der gesundheitliche Wert umstritten ist (siehe "Gesundheit"), zudem in unserer Küche der Gebrauch dieses Geschmacksverstärkers nicht üblich ist, sollte man sich an den Umgang nur in geringen Mengen - wenn überhaupt - gewöhnen.



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