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Rezepte K

Kalmus - Likör

4 EL Kalmuswurzel, gemahlen
3 EL Gewürznelken, gemahlen
1 l Alkohol, 90%
1 kg Zucker
1 l Wasser

In eine durchsichtige Flasche werden die Gewürze und der Alkohol gefüllt und mindestens eine Woche an einen sonnigen Patz (Fensterbank) gestellt. Der Zucker wird in dem Wasser aufgekocht und nach dem Erkalten mit dem Alkohol, den man vorher durch ein Sieb gegeben hat, gemischt.
Entweder vorher als Appetitanreger oder hinterher als Verdauungshilfe.

Kaninchen mit Lavendel

Für 4 Personen
1 Kaninchen, in 6 Teile zerlegt
Lavendelzweige
Butter
Mehl
Salz, Pfeffer

In einen Dampfkochtopf wird in den unteren Teil Wasser gefüllt, in den oberen Teil werden einige Zweige Lavendel gelegt, darauf die Kaninchen-Teile; 20 - 30 Minuten garen.
Die Butter wird in einer Pfanne geschmolzen, das Mehl eingerührt und soviel Lavendel-Kochwasser zugefügt, daß es eine Soße ergibt. Mit Lavendelzweigen garnieren.

Kantoneser Hähnchen

1 Hähnchen (1,2 - 1,5 kg)
1 l Öl (zum Fritieren)
1 Gurke
1 EL Ingwer, gehackt
1 EL Frühlingszwiebeln, in Röllchen geschnitten
2 EL Essig
8 EL Austernsoße
3 EL Zucker

Das Hähnchen 30 Minuten in Salzwasser kochen, herausnehmen, gründlich trocknen; in dem Öl 5 - 8 Minuten fritieren, abtropfen und erkalten lassen; die Knochen und Knorpel entfernen, in kleine Stücke schneiden.
Die Austernsoße, Essig, Zucker und 8 EL des Öles mischen, mit dem Fleisch vermengen und einige Stunden kalt stellen.

Kapern selbstgemacht

Wie beschrieben, handelt es sich bei den Kapern um die Knospen eines Baumes. Da aber auch andere Pflanzen Knospen bilden, hat man das ausprobiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, daß man zwar nicht die gleiche Qualität erreicht, aber auf den individuellen Geschmack abgestimmt, zu guten Ergebnissen kommen kann.
Dazu eignen sich die Knospen von:
Sumpfdotterblume (Februar - Mai),
Gänseblümchen (ab März),
Löwenzahn (ab März, nur die kleinen Knospen sind geeignet),
Bärlauch (ab Juni)
Kapuzinerkresse (ab Juli).
Man wäscht seine Ernte, trocknet sie, bestreut sie mit Salz und läßt sie 24 Stunden stehen (um Flüssigkeit zu entziehen).
Man füllt die Kapern in Gläser und gießt eine Essiglösung darüber, deren Zusammensetzung man selbst bestimmt: mit Estragon, Zitronenmelisse, Salbei oder Ysop. Je besser der Essig (z. B. Winzeressig), desto besser das Ergebnis.

Kapernsuppe

½ l Bouillon
1 knapper EL Speisestärke
¼ l Milch
Salz, Pfeffer
1 EL Kapern, entweder sehr klein (Nonpareille) oder größere, die man klein hackt

Bouillon zum Kochen bringen, Stärke in die Milch einrühren und in der Bouillon aufkochen; Kapern einrühren.
Man kann diese Suppe mit Sahne, Butter, und Eigelb verfeinern, und man kann feingehackte Kräuter (Petersilie, Dill, Schnittlauch) darüberstreuen.

Karotten mit Minze

Karotten in Butter anbraten,
Minzsoße auffüllen, etwas Zucker zufügen, gar kochen.
Minzsoße kann auch mit anderen Gemüsen geschmort werden: Fenchel, Weiße Bohnen, Zucchini, Sellerie.

Karotten mit Muskat

Für 4 Personen
500 g Karotten
1 TL Butter
2 TL Basilikum
1 TL Muskat
2 EL brauner Zucker
1 TL Knoblauch
3 EL Zitronensaft

Karotten waschen, schälen und in Scheiben schneiden, in der Butter mit dem Knoblauch 2 Minuten anbraten. Alle weiteren Zutaten zufügen und kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Karotten mit Zimt

4 Personen
400 g Karotten
1 EL Kokosflocken
2 EL brauner Zucker
1 EL Sojasoße
½ EL Zimt
1 TL Zitronensaft

Karotten (junge Möhren) schaben; alle Zutaten mischen und die 10 Minuten kochen.

Kartoffeln mit Lorbeer

Für 4 Personen
500 g Kartoffeln
2 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
PR Salz und Pfeffer
1 EL Öl
½ l Hühnerbrühe

Pfanne ausfetten, die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln hineinlegen, alle anderen Zutaten untermengen; in der Hühnerbrühe 20 - 30 Minuten ohne Deckel köcheln; übriggebliebene Flüssigkeit abgießen und Lorbeerblätter herausnehmen.

Kartoffeln mit Spinat

500 g Kartoffeln, geschält, in Würfel von 2 cm Länge geschnitten
500 g Spinat, blanchiert
3 mittelgroße Zwiebeln, kleingewürfelt
3 Knoblauchzehen
2 TL Senfsaat
Msp Teufelsdreck
2 EL Öl
1 TL Salz, Pfeffer nach Belieben

Im Öl Zwiebeln, Senfsaat, Knoblauch und Teufelsdreck glasig braten, Kartoffeln dazugeben und 10 Minuten ständig rührend braten; den noch feuchten Spinat untermischen und mit Deckel weitere 5 - 10 Minuten kochen (bis die Kartoffeln weich sind). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffelpuffer mit Rainfarn

Aus geriebenen, abgetropften Kartoffeln, Ei, Salz und einigen kleingeschnittenen Rainfarnblättern wird ein Teig gerührt; in einer Pfanne wird Margarine zerlassen und die Puffer bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braun gebraten.
Dazu passen geschmorte Heidelbeeren, Apfelmus oder ein anderes Kompott
Oder Bratwürste, eine Speck- mit Zwiebelsoße oder Bratheringe.

Kartoffelsuppe mit Liebstöckel

Für 4 Personen
250 g Kartoffeln
2 EL gewürfelter magerer Speck
1 große Zwiebel
1 kleine Möhre
1 Scheibe Sellerie
1/2 Porreestange
1 EL gehackter Liebstöckel
1 EL Sahne
PR Salz, Pfeffer

Speck zerlassen und die gewürfelte Zwiebel darin glasig braten; das ebenfalls gewürfelte Gemüse und die geviertelten Kartoffeln kurz anbraten, soviel Wasser anfüllen, daß es einen Fingerbreit über der Masse steht, mit Liebstöckel und Salz würzen, 45 Minuten kochen. Sahne unterrühren und mit Pfeffer abschmecken.
Wer es gern deftig hat, der fügt 5 Minuten vor dem Servieren noch eine getrocknete, geräucherte Wurst in dicke Scheiben geschnitten dazu.

Kascha mit Steinpilzen

1 Tasse Buchweizengrütze
1 Ei
125 g Butter
250 g Zwiebeln, gewürfelt
250 g Steinpilze, in Scheiben geschnitten
1 TL Salz

Grütze und Ei verrühren, in einem Topf anrösten, 3 EL Butter Salz und 1/2 l kochendes Wasser zufügen, 20 Minuten köcheln, vom Feuer nehmen und 10 Minuten stehen lassen. Mit 3 EL Butter die Zwiebeln glasig braten und in die Kascha geben; restliche Butter zerlassen und die Steinpilze solange braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Auch die Pilze werden unter die Kascha gemischt.

Kerbel - Käse

Packung Rahmkäse (Philadelphia o. ä.)
1 TL Zitronensaft
1 EL gehackte Kerbelblätter
1 EL Whisky
PR Pfeffer

Alles gründlich mischen; man kann auch abwandeln mit Muskat oder Kümmel.
Mit Milch oder Sahne eine Soße für Salate, weniger verdünnt ein vielseitiger zu verwendender Dip zum Grillen oder Fondue.

Kerbel - Kosmetik

1/2 l Milch
2 Tassen frische Kerbel-Blätter
1/2 Tasse Schnaps

In der Milch wird eine Tasse Kerbel kurz aufgekocht, in einem Sieb die Kerbel-Blätter auffangen; die Milch in den Kühlschrank stellen.
Die zweite Tasse Kerbel wird in dem Schnaps aufgekocht und über Nacht stehen gelassen.
Morgens wird das Gesicht mit der Milch, anschließend mit Wasser gewaschen.
Abends wäscht man sich das Gesicht mit dem Kerbel-Schnaps. Das berühmte Model Ninon de L'Enclos wusch ihr Gesicht täglich zweimal mit Kerbelsud, um Falten zu glätten und sie trank Kerbel-Saft, um ihre Figur zu erhalten.

Kerbelsuppe

1 Tasse Hühnerbrühe
1 Ei
1 EL Kerbel
Spritzer Zitronensaft
PR Salz, Pfeffer

Ei mit gehacktem Kerbel mischen und einige TL Hühnerbrühe dazugeben; Hühnerbrühe erhitzen und Eimischung löffelweise einrühren; nicht kochen lassen. Abschmecken mit Zitrone, Salz und Pfeffer.
Diese Suppe kann man verlängern, wenn man gekochten Porree, gekochte Kartoffeln, Butter, Sahne oder Joghurt untermischt.

Knoblauch eingelegt

½ l Olivenöl
6 Knoblauchzwiebeln
Thymianzweige
1 Lorbeerblatt

Zehen schälen in Öl schwenken, abtropfen lassen, in Alufolie einwickeln; bei mittlerer Hitze im Backofen 20 Minuten garen, abkühlen lassen. In ein verschließbares Glas Öl, Thymian, Lorbeerblatt und Zehen einfüllen und fest verschließen.
Dies ist nur ein Vorschlag: jeder sollte sein individuelles Rezept dazu finden (Salbei, Rosmarin, Majoran, Zitronenmelisse, Schnittlauch oder Petersilie).

Knoblauch - Maccaroni

100 g Maccaroni, Spaghetti oder andere Pasta
3 zerdrückte Knoblauchzehen
1 EL natives Olivenöl
Salz, Pfeffer

Nudeln kochen, abspülen;
Knoblauch zerdrücken und mit Öl in einer Pfanne glasig braten; Nudeln zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie (oder ein anderes grünes Kraut: Basilikum, Majoran, Zitronenmelisse, Kresse, besonders Salbei etc.) darüberstreuen; der anspruchsvolle Genießer reibt etwas Trüffeln darüber.
Wer es so nicht herunterwürgen kann, streut geriebenen Käse darüber.
Frühmorgens nach durchzechter Nacht,
wenn mich die Affen plagen,
da kann ich Makkaroni nur
mit Knoblauchduft vertragen.
(Persischer Dichter in freier Übersetzung.)

Knoblauchsuppe mit Weintrauben

1 Tasse Fleischbrühe
1 TL Butter oder Öl
1 Knoblauchzehe
1 TL Mehl
1 TL Zitronensaft
1 EL Weißwein
1 EL Sahne
4 Weintrauben
Salz, Pfeffer

Butter zerlassen, durchgepreßten Knoblauch hinzugeben, Mehl darüberstäuben, leicht anbräunen, Fleischbrühe langsam darübergießen, dabei ständig rühren; Zitronensaft, Wein, Salz und Pfeffer dazugeben, aufkochen lassen. Sahne schlagen , vorsichtig einrühren; Weintrauben in der Mitte durchschneiden
Kerne entfernen und in die Suppe geben.
Erwärmen, aber nicht mehr kochen.

Kohlrabi-Eintopf mit Rindfleisch

Zutaten für 4 Personen:
750 g Rindfleisch (hohe Rippe),
1 Lorbeerblatt, 2 Zwiebeln,
1,2 kg Kohlrabi mit Blättern,
500 g Kartoffeln,
1 Spritzer Zitronensaft,
Salz, Petersilie, Muskat

Zwiebeln schälen und vierteln. Das Rindfleisch mit den Zwiebeln und Lorbeerblatt in ca. 1,5 l Wasser aufsetzen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 60 Minuten kochen lassen. Kohlrabiknollen schälen und in Scheiben schneiden, die jungen Blätter beiseite legen. Die Kartoffeln schälen und würfeln. Das Fleisch herausnehmen und in Würfel schneiden. Kohlrabischeiben und Kartoffeln in die Brühe geben und 20 Minuten garen. Kohlrabiblätter grob hacken und 5 Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen. Mit Salz, Muskat und Zitronensaft würzen. Petersilie hacken und darüber streuen.

Kohlrüben oder Wruken

1 kg Kohlrübe, geschält und in Würfel mit einer Seitenkante von 1 – 2 cm geschnitten
250 g Kartoffeln, geschält und ebenfalls gewürfelt
750 g Gänsefleisch (Brust)
2 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner
1 EL Majoran
2 EL Gänseschmalz
2 EL Zucker
Salz
Pfeffer

Fleisch mit den Gewürzen mit Wasser bedecken und gar kochen (das dauert etwa eine Stunde); Brühe abgießen, Lorbeerblätter herausnehmen und das Fleisch würfeln.
In der Brühe werden nun die Kohlrübenwürfel etwa 20 Minuten gekocht, die Kartoffeln zugefügt und weitergekocht, bis die Kartoffeln weich sind (weitere 20 Minuten). Nach dem Abschmecken wird serviert.
Wer es gern ein wenig sämig hat (und das hatten die meisten Ostpreußen), nimmt ein Drittel der Suppe und stampft die Rüben und Kartoffeln und fügt sie der Suppe wieder zu.
Manche würzen mit weiterem Majoran, andere mit Senf oder Essig.

Kokoshuhn

Für 4 Personen
8 Hühnerbrüste
4 EL Kokosraspel
1 gewürfelte Zwiebel
je eine rote und grüne gewürfelte Paprikaschote
1 durchgepreßte Knoblauchzehe
2 Limettenschalen, gerieben
2 EL Butter
2 EL Öl
1/2 TL Chilisoße
1 EL Aprikosenmarmelade

Zwiebel, Knoblauch und Paprika im Öl glasig braten, Kokosnuß und Limettenschale einrühren; auf die Hühnerbrüste geben und diese mit einem Zahnstocher wie eine Roulade zusammenstecken; Chilisoße und etwas Salz darübergießen. Im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten in der Butter backen. Den Bratensatz mit Wasser kochend lösen, den mit der Aprikosenmarmelade gemischten Limettensaft zufügen und über die Hühnerbrüste gießen.

Königsberger Klopse

Zu den Klopsen:
1 trockenes Brötchen
250 g Rindergehacktes
125 g Schweinegehacktes
2 Sardellenfilets, kleingehackt
Salz, Pfeffer
1 mittelgroße Zwiebel
3 Stengel Petersilie
1 EL Butter
1 Eiweiß
PR Muskatnuß

Zur hellen Soße:
1 Eigelb
1 EL Saure Sahne
1 EL Weißwein
2 EL Kapern.

Das Brötchen einweichen und ausdrücken, zerbröseln.
Die Zwiebel klein würfeln und in der Butter anbraten; Petersilie hacken. Alle Zutaten vermengen, abschmecken und runde, tischtennisballgroße Klopse mit nassen Händen formen; in Salzwasser kurz kochen und 10 Minuten ziehen lassen.
Eine helle Soße herstellen, die weiteren Zutaten zufügen und erhitzen, aber nicht kochen; die Klopse in die Soße geben und weitere 5 Minuten ziehen lassen.
Dazu passen nur Salzkartoffeln.

Koteletts in Rotwein

1 Kotelett
1 Lorbeerblatt
je Msp Salz, Pfeffer
Rosmarin
Nelkenpulver
Rotwein

Lorbeerblatt im Mörser pulverisieren, die anderen Gewürze zufügen; in Auflaufform Kotelett legen, Gewürze darauf verstreuen und mit Rotwein auffüllen. Im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze solange schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Krabben - Curry

Eine große Portion. Für das warme Buffet.
1 1/2 TL Chili Pulver
3 cm Zimtstange
4 Tassen Kokosmilch, dünnflüssig
2 Tassen Kokosmilch, dickflüssig
6 Knoblauchzehen, durchgepreßt
1 TL Ingwer, kleingehackt
2 Zwiebeln, groß, kleingewürfelt
2 TL Salz
1 TL Kurkuma, gemahlen
1 TL Reismehl
1 TL Tamarinde, trocken
3 TL Wasser, heiß
8 Curry-Blätter
400 g Krabben, gekocht

Alle Zutaten von Chili bis Kurkuma in einem Topf (oder Wok) 1/2 Stunde köcheln. Die Krabben zufügen und weitere 5 Minuten köcheln. Tamarinde im heißen Wasser auflösen, zufügen. Mit den Curry-Blättern garnieren.

Kräuter - Bratheringe

Pro Hering 1 TL kleingehackte Ysopblätter.

Grüne Heringe werden gewaschen, ausgenommen, abgetrocknet und mit Zitronensaft beträufelt. Aufgeklappt bestreut man den Fisch mit den Blättern und streut etwas Salz dazu. Nachdem die Fische zusammengeklappt sind wälzt man sie in Mehl und brät sie von jeder Seite 6 Minuten bei mittlerer Hitze.
Anstelle von Ysop kann man nehmen: Basilikum, Bohnenkraut, Boretsch, Brunnen-, Garten oder Kapuzinerkresse, Majoran oder Oregano, Rosmarin, Lavendel, Thymian oder Weinraute.
Man kann auch Senf oder Tomatenmark daraufstreichen. Oder man kann sich selbst etwas einfallen lassen.

Kräuter - Essig

60 g frische Kräuter
½ l Essig

Essig kochen und über die Kräuter gießen; abkühlen lassen, auf Flaschen füllen und 2 Wochen stehen lassen; durch ein Sieb gießen.

Kräuter – Essig 2

60 g frische Kräuter
½ l Essig

In eine Essigflasche Kräuter füllen, die Flasche an einen sonnigen Platz stellen und nach 4 Wochen durch ein Sieb gießen.
Man kann auch ohne Schaden die Kräuter am Stengel
lassen und sie längere Zeit in der Flasche belassen, denn der Essig ist in der Regel kräftig genug, die Stengel am Verrotten zu hindern. Das sieht außerdem sehr hübsch aus und ist ein sehr persönliches Geschenk.
Es eignen sich fast alle Kräuter dazu - einzeln oder in Mischungen; vom Boretsch allerdings nur die blauen Blüten.

Kräuter - Salze

Es erleichtert die Küchenarbeit, wenn man Salz-Kräuter-Gemische in der Küche vorbereitet zur Hand hat; die Profi-Köche handhaben es so.
Am bekanntesten ist - und man kann es fertig im Supermarkt zu kaufen:
Thymian, Majoran, Salbei, Rosmarin, Estragon, Basilikum, Beifuß, Bohnenkraut, Dill, Chili, Majoran, Schnittlauch und Lavendel - alle Kräuter mit einem starken Eigenaroma - sind in getrocknetem Zustand geeignet, gemischt zu werden.
Eines ist allen Salzen gemeinsam: sie müssen in luftdicht schließenden Gefäßen untergebracht werden, sonst zieht das Salz Wasser und es gibt Klumpen

Kräuter - Quark

Je 1 Handvoll hellgrüner Blattspitzen von
Brennesseln
Löwenzahn
Schafgarbe
waschen, abtrocknen, klein häckseln.
500 g Quark
1 TL Öl (wenn vorhanden: Leinöl)
Salz, Weißer Pfeffer

Alles gründlich mischen, eine Stunde ruhen lassen, erneut durchmischen und dann auf Vollkornbrot.

Kresse - Salat

1 Kästchen Kresse
2 EL Sahne
1 EL Weißwein
¼ gekochtes Ei
3 Radieschen
1 TL gewürfelte Zwiebel

Zutaten vermischen, kleingehacktes Ei und Radieschen darüberstreuen.

Kresse - Soße

4 Eigelb
2 EL Zitronensaft
1 EL Senf
100 g Crème fraiche
1/4 l Brühe
Salz, Pfeffer
2 Kästchen Kresse

Eigelb, Zitronensaft und Senf schaumig rühren, löffelweise Brühe einrühren Crème fraiche dazugeben; Kresse waschen und kurz schneiden, in die Soße geben.

Kumin - Reis

200 g Langkorn-Reis
½ TL Roter Pfeffer
½ TL Grüner Pfeffer
½ TL Kreuzkümmel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
400 ccm Hühnerbrühe

Zwiebel würfeln und im Öl glasig braten; gemahlenen Pfeffer, Kreuzkümmel, Knoblauch zufügen, durchrühren, Reis zufügen und anbraten; Hühnerbrühe zufügen, 5 Minuten sprudelnd kochen, bei geringster Wämezufuhr weitere 20 Minuten dämpfen.

Kümmel- und andere Stangen

Knabbergebäck ist leicht selbst herzustellen, das Schlüsselwort heißt Blätterteig, den es preiswert tiefgefroren zu kaufen gibt.
Nachdem er eine halbe Stunde aufgetaut ist, läßt er sich - auf einer bemehlten Fläche - ausrollen; ist er auf die doppelte Größe ausgedehnt, wird er in 1/2 cm breite Streifen geschnitten.
Mit etwas Eigelb bestrichen, halten sich die Kümmelkörner darauf fest; der Kümmelgeschmack wird intensiver, wenn man den Kümmel vorher mahlt (Kaffeemühle).
Die Teigstreifen kann man korkenzieherähnlich drehen, falten oder rollen, um keine Langweiligkeit aufkommen zu lassen.
Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten bei mittlerer Hitze abbacken.
Selbstverständlich ist man nicht an Kümmel gebunden; von Paprikapulver, Grobem Salz bis zu allen Kräutern - der Phantasie sind - fast - keine Grenzen gesetzt.

Kümmel - Kohl

¼ Weiß- oder Wirsingkohl
1 EL Schmalz
1 Zwiebel
1 Tasse Weißwein
1 TL Kümmel
Salz

Gewürfelte Zwiebel im Schmalz glasig braten, Wein (oder Brühe) zugeben, Kohl waschen, Strunk herausschneiden, schnitzeln, etwa 60 Minuten mit Kümmel kochen; abschmecken.

Kümmel - Steak

1 Filetsteak (150-200g)
Msp Butter
2 TL Kümmel
1 TL Öl
Salz, Pfeffer

Butter und Kümmel mischen; Kümmel hacken (die Butter hält die Körner auf dem Brett fest) oder in einer Kaffeemühle mahlen und dann mit der Butter mischen. Mischung auf das Steak streichen und im Öl braten; erst dann salzen und pfeffern.
Im Fond kann man eine ein Ringe geschnittene Zwiebel braten und löscht mit Weiß- oder besser mit Rotwein ab und rundet mit etwas Sahne ab.

Kümmel - Kartoffeln

1 große Kartoffel
1 TL Öl
½ TL Kümmel
PR Salz

Kartoffel halbieren; Aluminiumfolie mit dem Öl bepinseln, Salz und Kümmel auf die Schnittfläche der Kartoffel streuen; einwickeln und 30 - 40 Minuten im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze backen.

Kutteln – Fleck - Kaldaunen

Fleck, ostpreußisch
1 kg Rinderkuttelmagen, sauber gewaschen und fein gewürfelt
500 g Markknochen
1 Bund Suppengrün, geputzt und grob geschnitten
1 Zwiebel, geviertelt
1 EL Majoran
Salz, Pfeffer

Zutaten eine Stunde kochen, durch ein Sieb schütten; in der Brühe die Kutteln 4 – 5 Stunden köcheln. Mit Essig, Senf oder noch mehr Majoran abschmecken.
Ist diese dicke Suppe zu mager, fügen die Ostpreußen noch einen oder zwei EL Schmalz dazu.

Kutteln – Fleck – Kaldaunen 2

Kutteln, schwäbisch
1 kg Rindermagen, sauber gewaschen und in kleine Streifen geschnitten
¼ l Rotwein
1 EL Majoran
Pfeffer
5 mittelgroße Zwiebeln, fein gewürfelt
3 EL Öl
100 ccm Essig
3 EL Mehl
¼ l Rotwein
2 l Fleischbrühe
3 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
3 Nelken
Salz

Majoran in den Rotwein rühren, Kutteln untermischen, 1 Stunde stehen lassen, Marinade abgießen.
Zwiebeln im Öl glasig braten, Kutteln zufügen und solange braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, fügt Essig und ¼ l Rotwein hinzu und schmort weiter 10 Minuten, stäubt das Mehl darüber und brät unter ständigem Rühren solange, bis die Kutteln braune Farbe angenommen haben. Jetzt werden die Fleischbrühe und die Gewürze dazugegeben und alles ½ Stunde (oder solange, bis die Kutteln gar sind) gekocht. Bevor man serviert, wird abgeschmeckt (je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver oder Tomatenmark).



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