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Quendel - Thymus serpyllum, Lippenblütler, m

Andere Namen:
Wilder Thymian, Feldthymian, Kunerle

Andere Sprachen:
Englisch: Wild Thyme
Französisch: Serpolet
Russisch: Tschabrets

Beschreibung

Aussehen:
Halbstrauch
Stengel : kriechen und bilden immer wieder neue Wurzeln.
Blätter : eiförmig, 3 - 10 mm lang und 1 - 3 mm breit.
Höhe : bis zu 40 cm.
Blüte : rot oder weißlich.
Blütezeit : Mai/September.
Es gibt viele Unterarten.

Verbreitung:
Weltweit.

Geschichte:
Seit dem Mittelalter bekannt.

Anmerkungen:
Wegen des Duftes der ganzen Pflanze sagte man ihr Heilwirkung bei Frauenkrankheiten nach (Unserer lieben Frauen Bettstroh); außerdem sollten durch ihn Geister vertrieben werden, man stellte deshalb Quendelkränze auf.

Wirkstoffe:
Das ätherische Öl enthält Cymol und Thymol, weiter kommen Gerbstoffe und Flavone vor.

Anbau

Garten/Haus : ausdauernd.
Wildwachsend : in Sandrasen, auf Dünen, in lichten Kiefernwäldern.
Vermehrung : durch Samen.
Im Garten : braucht einen sonnigen, luftigen Platz. Abstand 25 x10 cm.
Im Haus : auch in Töpfen oder Balkonkästen zu halten.
Pflege : jäten, hacken, wässern.
Vor der Blüte sind unbedingt die Knospen zu entfernen, weil danach sich das Aroma verliert, wie auch durch die
Entfernung der Blüten der weitere Blattwuchs angeregt wird.

Ernte:
Die nichtverholzten Triebe werden abgeschnitten und getrocknet.

Aufbewahrung:
Zu Bündeln gebunden, kann Q. an einem luftigen Ort getrocknet werden, ohne großen Aromaverlust zu erleiden.
Ebenso kann Q. tiefgefroren oder in Öl oder Essig konserviert werden.

Verwendung

Gesundheit:
Stark infektions- und fäulnishemmend. Gegen Husten und Blähungen.

Gebrauch:
Industriell in Würsten.
Verwendungs- und Handelsform: frische Triebe und Blätter.
Geschmack: leicht bitter, wie Thymian, jedoch milder.

In der Küche:
Zu Fleisch- und Fischgerichten, insbesondere zu fetten Speisen, aber auch zu Suppen.

Rezepte
Quendel-Suppe
Rezepte: wie Thymian



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